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Sachsen-Anhalt verliert weiterhin die meisten Einwohner

In der Ausgaben vom 28.8.2013 befasst sich die Volksstimme (online) mit der aktuellen Bevölkerungsstatistik. Demnach wächst die Bevölkerung in Deutschland durch Zuwanderung – jedoch nicht in Sachsen-Anhalt. Das Land hat im Jahr 2012 (gegenüber 2011) bundesweit erneut die meisten Einwohner verloren. Der Verlust von rd. 17.000 Einwohner ist zwar geringer als in den Vorjahren; Sachsen-Anhalt nimmt jedoch weiterhin mit Abstand den letzten Platz ein. Bundesweit weisen 2012 nur noch sechs Bundesländer Bevölkerungsverluste auf (- 3.568 Saarland, – 3.669 Brandenburg, – 3.978 Sachsen, – 6.572 Mecklenburg-Vorpommern, – 11.143 Thüringen, – 17.343 Sachsen-Anhalt).
Innerhalb des Landes Sachsen-Anhalt sind die Landkreise Stendal (- 1.602 Personen) und Anhalt-Bitterfeld (- 2.352) mit jeweils 1,4 % Bevölkerungsrückgang (2012 gegenüber 2011) sowie Mansfeld-Südharz (- 1.924) und der Salzlandkreis (- 2.575) mit je 1,3 % am stärksten betroffen. Der Landkreis Wittenberg hat 2012 1.455 Einwohner verloren (= 1,1 %). Einzig die Städte Magdeburg (1014) und Halle (946) konnten ein leichtes Plus verzeichnen.
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