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Runder Tisch Wittenberg – Lenkungsgruppe legt Arbeitsschwerpunkte fest

Am 07. 11. 2012 trafen sich die Mitglieder der Lenkungsgruppe des Runden Tisches Wittenberg zu ihrer ersten Sitzung im Marina Camp Elbe in der Lutherstadt Wittenberg. Eingeladen waren der/die Oberbürgermeister/Bürgermeister der neun Städte des Landkreises Wittenberg und der Landrat. Für die Moderation des Gremiums und des Projektes Runder Tisch Wittenberg ist Dr. Wolfgang Bock verantwortlich.

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe sehen vor allem im Bereich Schulen / Kindertagesstätten sowie auf dem Gebiet des ÖPNV prioritäre Arbeitsfelder. Im Zuge der Projektarbeit sollen vor allem in diesen Bereichen Abstimmungen zwischen den Kommunen vorbereitet werden. Grundsätzlich werden alle Aktivitäten, die zur Kooperation zwischen den Kommunen beitragen, als zielführend angesehen, um Folgewirkungen des demografischen Wandels gemeinsam zu bewältigen. Fragen des Gebäude-Leerstandes und eines abgestimmten Vorgehens für die Aufrechterhaltung leistungsfähiger Feuerwehren werden als weitere wichtige Handlungsfelder angesehen. Hinzu kommt die Analyse des Bestandes und der Auslastung von Dorfgemeinschaftshäusern.

Für Kooperationsaspekte im Kontext des demografischen Wandels bilden die Festlegungen des Landesentwicklungsplans (LEP) und des Regionalen Entwicklungsplans (REP), vor allem hinsichtlich der Zuordnung zentralörtlicher Aufgaben, den entscheidenden Rahmen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass noch bestehende Förderausschlüsse (Städtebauförderung, Förderung des ländlichen Raumes) überwunden und durch intelligente Stadt-, Stadtumland-Fördermöglichkeiten ersetzt resp. ergänzt werden müssen.

Die Landesregierung hat für neun Modellkommunen die Möglichkeit eingeräumt, Integrierte Gemeindliche Entwicklungskonzepte (IGEK) im Jahr 2013 auszuarbeiten. Aus der Region wird voraussichtlich die Gemeinde Kemberg einer der Modellstandorte sein. Diesbezügliche Erfahrungen sind für den Runden Tisch Tourismus (RTW) / Runden Tisch Demografie (RTD) zu nutzen. Ziel der Arbeit des RTW / RTD ist auch, eine Position zu den Förderschwerpunkten im ländlichen Raum für den Zeitraum 2014-2020 zu erarbeiten. Dies soll in den ersten beiden Monaten des Jahres 2013 vorbereitet  und der Landesregierung übermittelt werden.

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